Förder- und Beratungszentrum des Rhein-Lahn-Kreises

Mit der Novellierung des Schulgesetzes vom 24. Juli 2014 hat die Landesregierung die Bildung von Förder-und Beratungszentren in Rheinland-Pfalz auf den Weg gebracht. Im § 12, Abs. 2 des Schulgesetzes findet man folgende Beschreibung:

"Förderschulen können auf der Grundlage eines pädagogischen Konzepts zu Förder- und Beratungszentren weiterentwickelt werden. Diese bieten zusätzlich qualifizierte sonderpädagogische Beratung und Unterstützung bei der Umsetzung des inklusiven Unterrichts, insbesondere bei der individuellen Förderplanung für die einzelnen Schülerinnen und Schüler. Sie wirken auf die Vernetzung und den fachlichen Austausch der Förderschulen und der Schulen mit inklusiven Unterricht sowie der außerschulischen Einrichtungen und Institutionen gemäß § 19 hin."

Auf Antrag des Rhein-Lahn-Kreises wurde am 04. Februar 2015 die Erich Kästner-Schule (Schule mit den Förderschwerpunkten ganzheitliche und motorische Entwicklung) aus Singhofen vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur mit den Aufgaben eines Förder- und Beratungszentrums beauftragt.

Um dem Auftrag der Unterstützung des inklusiven Unterrichtsangebotes im Kreis gerecht werden zu können, wurde konzeptionell die Zusammenarbeit mit den Förderschulen des Landkreises und überregionalen Förderschulen vereinbart. (vgl. Konzeption)

 

Aufbau des Förder- und Beratungszentrums Rhein-Lahn

 

Die Arbeit des Förder- und Beratungszentrums wird von folgenden Stammschulen für Beratung unterstützt:
•  Oranienschule Singhofen (Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache)
•  Taunusschule Nastätten (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen)
•  Freiherr-vom-Stein-Schule (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen)
•  Christiane-Herzog-Schule (Schule mit dem Förderschwerpunkt motorische Entwicklung)
•  Landesschule für Gehörlose und Schwerhörige Neuwied
•  Landesschule für Blinde und Sehbehinderte Neuwied

Das Förder- und Beratungszentrum hat sich zum Ziel gesetzt, neben der schülerorientierten Beratungsarbeit die förderpädagogischen Kompetenzen vor Ort zu vernetzen, um die inklusiven Unterrichtsangebote zu stärken.

Weiterhin soll das Förder- und Beratungszentrum zu einer Anlaufstelle für interessierte Eltern werden.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Sie über die konzeptionelle Ausrichtung des Förderzentrums, insbesondere über den Beratungsprozess informieren.

Das Beratungsteam stellt sich vor und wir geben Ihnen unsere Werkzeuge an die Hand, um Ihre Beratungsanfragen stellen zu können.

Weiterhin können Sie sich über wichtige Dokumente und interessante Links informieren.

Wir freuen uns auf eine kooperative Zusammenarbeit mit Ihnen!